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Wie viel BVB passt in die Nationalelf? – Update 13.11.2015

Passend zum Länderspiel-Doppelpack gegen Frankreich und die Niederlande gibt es hier wieder aktuelle Einschätzungen auf die Frage: Welche Spieler von Borussia Dortmund spielen in der deutschen Nationalmannschaft eine Rolle im Hinblick auf die EM 2016 in Frankreich?

Tor

Roman Weidenfeller

Die langjährige Nr. 1 des BVB ist im Verein in der Bundesliga nur noch Ersatz hinter Neuzugang Roman Bürki. Wie von Andreas Köpke angekündigt, rücken nach der U21-EM auch beim DFB jüngere Keeper nach. Bernd Leno hat sich die Nominierung durch Topleistungen, auch in der Champions League, absolut verdient. Kevin Trapp und Marc-André ter Stegen können inzwischen auch CL-Erfahrung vorweisen.

Für Weidenfeller ist das Kapitel Nationalelf geschlossen. In Erinnerung bleiben wird sein vorbildliches Verhalten bei der WM in Brasilien.

Abwehr

Mats Hummels

Der BVB-Kapitän ist an der Seite von Jerome Boateng gesetzt. In Sachen Fitness tritt er stark verbessert zur Vorsaison auf. Sein nach wie vor vorhandens Geschwindigkeitsdefizit gleicht er wie gewohnt meist durch gute Übersicht, Antizipation und Stellungsspiel aus. Wie Hummels selbst bestätigte, hat sich die neue Spielweise von Dortmund, mit größeren Fokus auf Ballbesitz, der DFB-Spielphilosophie angenähert. Zuletzt wurde Hummels wegen leichter Fehler im Aufbau- und Stellungsspiel kritisiert. Ähnlich wie bei Torhütern wird hier vielleicht die eine schlechte Aktion die zum Gegentor führt überbewertet. Dagegen bleiben die zwanzig guten Pässe im Aufbau, von denen einer zum Torerfolg führt, den Zuschauern weniger im Gedächtnis.

Nach dem Rücktritt von Per Mertesacker stehen Boateng und Hummels in der Hierarchie über den anderen Innenverteidigern. Dahinter warten Skodran Mustafi (Valencia) und Ex-BVB-Jugend-Spieler Antonio Rüdiger (AS Rom) auf ihre Chance. Weitere Kandidaten sind Niklas Süle und Jonathan Tah, der jetzt in Leverkusen erste Champions League-Erfahrung sammeln kann. Matthias Ginter wird aktuell eher zum Kandidat für die Rechtsverteidiger-Position.

Für Löw wäre auch eine Dreierkette bestehend aus Boateng, Hummels und Badstuber interessant. Das wäre eine sehr spielstarke Kombination und dazu bliebe noch Platz für einen weiteren starken Mittelfeldmann. Solange Badstuber nicht bei 100% ist, bleibt das nur ein Gedankenspiel. Natürlich wäre dies auch vom Gegner abhängig. Badstuber hat auf Außen, wie bekannt, auch Geschwindigkeitsnachteile.

Momentan baut Löw auf eine Viererkette aus Ginter – Boateng – Hummels – Hector.

Matthias Ginter

Eine neue Perspektive ergibt sich, wie erwähnt, möglicherweise für Matthias Ginter. Um die seit dem Rücktritt von Philipp Lahm vakante Rechtsverteidiger-Position ist der Kampf eröffnet. Beim BVB für den verletzten Piszczek ins Team gerutscht, präsentierte er sich als starker Vorbereiter und glänzte sogar als Torschütze. Bei der WM 2014 setzte Löw auf vier gelernte Innenverteidiger in der Viererkette. Ginter könnte als eine Mischung aus torvorbereitendem Außenverteidiger und kopfballstarkem Innenverteidiger (Thema Standards) ins Team rutschen. Das hängt allerdings auch stark davon ab, ob er beim BVB Piszczek dauerhaft verdrängen kann. Zudem profitiert er beim BVB vom „Überladen“ der linken offensiven Seite. Unter anderem durch gezielte Seitenverlagerungen (u.a. von Schmelzer, Kagawa) auf die rechte Seite, wird Ginter beim BVB in Szene gesetzt. Ob das beim DFB so geplant ist scheint unsicher.

Jogi Löw testete zuletzt in den Spielen gegen Schottland mit Emre Can einen eher „spielmachenden“ Rechtsverteidiger. Auch Sebastian Rudy als gelernter defensiver Mittelfeldspieler bekam seine Chancen. Hier bleibt abzuwarten auf welchen Spielertyp der Bundestrainer setzt. Bei der 0:1-Niederlage gegen Irland stand Ginter, wie beim 2:1 gegen Georgien in der Startelf. Beide Spiele können nicht als Maßstab gesehen werden. Die kommenden Testspielen gegen die Niederlande und Frankreich könnten schon mehr Hinweise liefern, wie es mit Ginter in der Nationalelf weitergeht.

Erik Durm

Durch seine lange Verletzungsserie muss er alle Hoffnungen auf die Rückrunde setzen. Allerdings sind sowohl beim BVB als auch bei der Nationalelf einige Konkurrenten an ihm vorbeigezogen. Nicht zuletzt Matthias Ginter. Er muss sich in der Rückrunde erst einmal in den BVB-Kader zurückkämpfen. Dann wir man sehen wo die Reise hingeht. Mit dem Wiedereinstieg in das Mannschaftstraining Mitte November hat er den ersten Schritt zum Comeback beim BVB gemacht.

Marcel Schmelzer

Der Linksverteidiger blüht unter Thomas Tuchel auf und profitiert vom neuen Spielsystem des BVB und seiner neuen Rolle als „Flügelstürmer“. Jogi Löw setzt zurzeit auf den Kölner Jonas Hector als Linksverteidiger. Wobei sich der Bundestrainer nicht scheut komplett ohne „gelernte“ Außenverteidiger aufzulaufen, wie das Beispiel der WM in Brasilien zeigt. Hector ist nach Schmelzer, Aogo, Pander etc. der nächste Test-Kandidat, der zudem im Verein noch keine internationale Erfahrung sammeln konnte. Inwieweit er höchsten internationalen Ansprüchen genügt, müssen u.a. die beiden kommenden Testspiele zeigen.

Mittelfeld

Ilkay Gündogan

Nach der langen Verletzungspause wegen seiner Rückenverletzung ist Ilkay aktuell wieder in Top-Form. Beim BVB auf einer offensiven Achter-Position agiert er wieder so dynamisch wie zuletzt in der Saison 2012/13. Sein Problem könnte mehr der Status als die Klasse eines Bastian Schweinsteiger werden. Dazu heißen seine Konkurrenten Khedira, Kroos und Kramer. Im letzten Länderspiel er bekam er eine Chance der „Zehn“. Er ist wie gemacht für die Spielphilosophie des DFB und aus dem EM-Kader 2016 nicht wegzudenken. Jogi Löw freut sich mit Sicherheit über die vielen Optionen die ihm Gündogan ermöglicht. Ilkay Gündogan ist mit Sicherheit ein wesentlicher Bestandteil im Plan des Bundestrainers für die EM 2016.

Marco Reus

Der Fußballer des Jahres von 2012 war vor der WM 2014 in Top-Form. Nur eine Verletzung in letzter Minute verhinderte seinen Auftritt auf großer Bühne. Seine Schusstechnik und Ballkontrolle in höchstem Tempo machen ihn für Jogi Löw unverzichtbar. Ihm ist zu wünschen, dass er mal längere Zeit verletzungsfrei bleibt. Kaum ein Spieler ist so abhängig vom Rhythmus wie er. Nach seiner Zehenverletzung gerade wieder in Schwung gekommen, stoppte ihn kurz vor dem Revier-Derby ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich. Für die Länderspiele gegen die Niederlande und Frankreich ist der damit kein Thema. Im Hinblick auf die EM 2016 wäre flexible Offensiv-Besetzung mit Reus, Götze, Özil und Müller wäre für jeden Gegner schwer auszurechnen. Dahinter lauern die aufstrebenden Bellarabi und Sané. André Schürrle wird bald seinen WM-Kredit aufgebraucht haben. Wenn das Leistungsprinzip greift, muss er sich erst mal hinten anstellen. Von Lukas Podolski wollen wir gar nicht erst reden.

Julian Weigl

Der „Balance-Spieler“ ist inzwischen ein wichtiger Baustein im Spiel des BVB. Er ist der Nachfolger von Sebastian Kehl, als Meister des einfachen, aber für das Aufbauspiel wichtigen Passes im Zentrum des Spiels. Er versteht es wie kaum ein Zweiter immer anspielbar zu sein und ist somit ein wichtiger Baustein im Konzept von Thomas Tuchel. Der 20-jährige Shootingstar des BVB wurde zuletzt mit Einsätzen bei der U21 belohnt. Hält er sein Niveau, könnte er vielleicht eine Überraschung für den EM-Kader 2016 sein. Durch die vielen Einsätze kann er enorme Erfahrung sammeln. Andere Talente auf seiner Position (z.B. Kimmich) sind teilweise noch Ergänzungsspieler. Nicht zuletzt in der hitzigen Schlussphase des Derbys half er mit das Ergebnis mit einigen klugen Aktionen, u.a. an der Eckfahne das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Die Formkrise von Christoph Kramer nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen kann vllt. eine kleine Chance für ihn sein.

Momentan kämpft Weigl zusammen mit Kimmich und einen Platz in der U21 des DFB. Verläuft Weigls Entwicklung ähnlich wie in den letzen Monaten hat er in Zukunft gute Chancen auf einen Platz in der A-Elf des DFB.

Gonzalo Castro

Beim Neuanfang nach 13 Jahren Bayer04 betonte Castro auch das Kapitel DFB sei für ihn noch nicht abgeschlossen. In Dortmund musste er sich, was völlig normal ist, erst mal zurechtfinden. Beim 7:1 Pokalerfolg gegen Paderborn hat sich Castro endlich „freigespielt“. In offensiverer Position fühlt er sich wohl und glänzte seit dem mehrfach als Torschütze und Vorbereiter. Dass eine der heiß umkämpften Positionen im DFB-Mittelfeld frei wird scheint kaum möglich. Castro ist derzeit kein Thema beim DFB. Für Dortmund wird er dagegen enorm wichtig werden. Durch seine wiedergewonnene Form kann in der offensiven Dreierreihe fast ohne Qualitätsverlust rotiert werden.

Sven Bender

Hart gesagt war er zunächst ein “Opfer des Systems” unter Neu-Trainer Thomas Tuchel. Statt klassischer Doppel-Sechs gibt es jetzt mit Julian Weigl nur noch einen zentralen Spieler vor der Abwehr. Seine Situation ist vergleichbar mit der von Javi Martinez beim FC Bayern. Einst bildete er mit Schweinsteiger eine Weltklasse-Doppel-Sechs und gewann das Triple. Unter Guardiola ist seine Rolle als perfekter Spieler für Balleroberungen nicht mehr so gefragt wie einst unter Heynckes.

Die Frage ist, wo der Weg von Sven Bender hinführt, sollten seine Einsatzzeiten so gering bleiben. Momentan rückt er beim BVB auch schon mal in die Innenverteidigung. Mit der Rückkehr von Nuri Sahin wird er es im zentralen Mittelfeld noch schwerer haben. Ein Platz im DFB-Team ist in weiter Ferne. Seit einigen Wochen hat man zumindest das Gefühl, Tuchel ist zufrieden mit der Entwicklung von „Manni“. Er bekommt langsam wieder mehr Einsatzminuten.

Sturm

Im Sturm müssen wir uns wohl noch ein paar Jahre gedulden. Janni Luca Serra macht im Moment in der U19 von BVB und DFB auf sich aufmerksam. Vorsicht ist geboten, denn der Sprung in den Profi-Bereich muss nicht immer reibungslos verlaufen. Marvin Ducksch (derzeit BVB II) ist da das beste Beispiel. Mal ist ein Spieler zur falschen Zeit am falschen Ort und mal kommen Verletzungen dazwischen. Im Sturm geht es Dortmund nicht anders als der Nationalelf. Der „deutsche Lewandowski“ muss erst noch gefunden werden. Mario Gomez ist es jedenfalls nicht.

Fazit

Mats Hummels hat einen Stammplatz.  Marco Reus, wenn er fit ist, sollte ebenfalls gesetzt sein. Ginter hat eine realistische Chance, sich als Rechtsverteidiger zu etablieren. Ilkay Gündogan ist eine wichtige Option und nah dran an der ersten Elf. Schmelzer und Weigl können sich aufgrund guter Leistungen berechtigte Hoffnungen machen, während Sven Bender und Gonzalo Castro aktuell weit entfernt vom DFB-Team sind. Für Roman Weidenfeller ist das Kapitel DFB beendet.

Wir dürfen gespannt sein, wie die Entwicklung der BVB-Kandidaten für die Nationalelf bis zur EM im Sommer verläuft.

Und mal im Ernst…

Eine Nationalelf nur aus BVB-Spielern würde sich zumindest locker für die EM qualifizieren…

Weidenfeller – Durm, Ginter, Hummels, Schmelzer – Weigl, Bender, Gündogan, Castro, Hofmann – Reus

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Wie viel BVB passt in die Nationalelf? – Update Oktober 2014

Roman Weidenfeller

Roman Weidenfeller ist momentan die unumstrittene Nummer zwei des DFB. Bei der WM in Brasilien erfüllte er diese Rolle mit seiner ganzen Routine und Erfahrung. Er ist kein Unruheherd und kann im Bedarfsfall für Manuel Neuer einspringen. Die potentiellen Kandidaten für den Posten der Nr.2 hinter Neuer, Bernd Leno und Marc-André ter Stegen sind momentan bei der U21 eingeplant, die sich zunächst für die U21-EM 2015 und dann für das große Ziel Olympia 2016 in Rio qualifizieren will. Wird dieser Plan erfüllt, könnte Weidenfeller voraussichtlich erst 2016 als Nr.2 abgelöst werden. Bis dahin sind natürlich einzelne Nominierungen von Leno und ter Stegen nicht ausgeschlossen. Auch Kevin Trapp könnte ein Thema werden. Im Jahr 2016 läuft auch Romans Vertrag beim BVB aus. Dann wird man sehen ob Dortmund ihn eventuell durch einen spielstärkeren Torwart wie Trapp oder einen vielleicht bei Barcelona gescheiterten ter Stegen ersetzt.

Erik Durm

Eigentlich sollte Erik Durm in der zweiten Mannschaft des BVB als Rechtsverteidiger ausgebildet werden. Durch die Verletzungen von Marcel Schmelzer kam er zu zahlreichen Einsätzen als Linksverteidiger bei den Profis, die er u.a. in der Champions League gegen Real Madrid mit Bravour meisterte. Dadurch hatte ihn plötzlich Joachim Löw auf dem Zettel. In der WM-Vorbereitung machte er auf sich aufmerksam, fuhr statt des abermals verletzten Schmelzer mit nach Brasilien und wurde Weltmeister. Nach sehr kurzer Vorbereitung wegen der WM musste Durm abermals den verletzten Schmelzer vertreten. Allerdings schwankten seine Leistungen zuletzt stark. Für den DFB scheint er nach der WM das „Testobjekt Nr.1“ auf der Linksverteidiger-Position zu sein. Mit mehr oder weniger großen Erfolg durfte er gegen Argentinien und Schottland ran. Joachim Löw gab ihm trotzdem erneut die Chance im Länderspiel gegen Polen. Erneut unterlief ihm ein Fehler, der zum 2:0 führte. Löw betonte im Nachhinein, dass solche Fehler zur Entwicklung gehören und Durm die nötige Zeit erhalten wird. Erik Durm hat auf jeden Fall das Potential, u.a. aufgrund seiner Athletik, ein Klasse-Außenverteidiger zu werden. Hoffen wir, dass Marcel Schmelzer wieder fit wird und Durm die nötige Zeit hat sich die Form der letzten Saison wieder zu erarbeiten. Die Liste der unter Löw gescheiterten Linksverteidiger-Kandidaten ist allerdings lang: Aogo, Jansen, Schmelzer (?). Nicht, dass er sich da irgendwann einreiht. Beim enttäuschenden 1:1 gegen Irland konnte Durm mit einem Lattenkracher aus 32 Metern auf sich aufmerksam machen. Zudem leitete er das 1:0 durch einen beherzten Sprint über die Außenbahn ein. Ich würde ihm eine ordentliche Leistung bescheinigen. Die „Fachpresse“ BILDet sich da aber eine andere Meinung.

Marcel Schmelzer

Während der letzten Saison oft von Verletzungen zurückgeworfen, verlor er auch seinen Platz im Nationalteam. Die WM fand ohne ihn statt. Zuletzt setzte ihn ein Handbruch außer Gefecht. Löw gab ihm viele Chancen sich als Linksverteidiger zu etablieren. Leider nutzte er diese kaum. Für ihn schient die DFB-Elf die nächste Zeit kein Thema zu sein. Viel wichtiger ist es für ihn verletzungsfrei zu werden und zu alter Stärke zurückzufinden. Dann kann vielleicht auch Jogi Löw nicht mehr an ihm vorbei. Schmelzer kann sich täglich mit Erik Durm messen, im Idealfall pushen sich beide und erreichen einen konstant höheren Level.

Kevin Großkreutz

Vor der WM als Skandal-Profi abgestempelt, während der WM zumeist in der Rolle des Spaßvogels, gehörte Großkreutz zu den WM-Touristen in Brasilien. Laut Aussage von Großkreutz selbst, sowie Jogi Löw wird er gegen Polen und Irland geschont und erhielt deshalb keine Einladung. Kritiker sehen in ihm aufgrund seiner technischen Schwächen keine Verstärkung für die Nationalelf. Sein großes Plus, seine Flexibilität, wird ihm wie einst Torsten Frings vielleicht zum Verhängnis. Beim BVB findet er sich meist in der Rolle des „Luxus-Notnagels“, dem eigentlich niemand einen Stammplatz zutraut. Dennoch machte Großkreutz in der letzten Saison fast alle Spiele und überzeugte auf der Rechtsverteidiger-Position als Pisczcek-Vertreter sogar in der Champions-League. Diese Leistungen brachten ihm das Ticket für Brasilien ein. Momentan spielt er wieder links-offensiv beim BVB. Dort dürfte er beim DFB keine Chance haben. Man wird abwarten müssen wie Löw mit ihm plant. Beim wenig ernstzunehmenden Test-Kick gegen Argentinien konnte sich Großkreutz nicht als Rechtsverteidiger empfehlen. Für ein Turnier kann es aber immer wichtig sein, jemand wie Großkreutz oder auch Podolski im Kader zu haben. Nicht nur als Spaßvogel, sondern auch als Spieler der der sich von anderen durch sein Auftreten unterscheidet. Je nach Spielverlauf braucht auch die Nationalelf mal einen Spieler der wie ein „Verrückter“ kämpft und sich in den Dienst des Teams stellt. Im WM-Finale wäre es fast soweit gewesen…

Mats Hummelsbeliebtheitsskala-mats-hummels

Während der WM entwickelte sich Mats Hummels endgültig zum unumstrittenen Abwehrchef der DFB-Elf. Trotz kleinerer Blessuren konnte er der WM seinen Stempel aufdrücken. Hummels erzielte zwei Tore und trat sehr zweikampf- und spielstark auf. Gegen Ende der WM, im Finale quälte er sich mit muskulären Problemen, verließen ihn die Kräfte. Auch Hummels startete mit verkürzter Vorbereitung ins Spieljahr 14/15. Allerdings erlitt er einen Rückschlag und musste mit Oberschenkelproblemen pausieren, bis er gegen Stuttgart sein Comeback geben konnte. In der Nationalelf ist er momentan gesetzt, sofern er fit ist. Seine Spieleröffnung und seine Zweikampfstärke ergänzen sich gut mit dem athletischen Boateng an seiner Seite. Nach dem Last-Minute-Gegentreffer gegen Irland wurde Hummels kritisiert, er sei nicht nah Genug bei seinem Gegenspieler gewesen. Dabei stand Hummels nur am Ende einer Fehlerkette der deutschen Mannschaft die in den letzten fünf Minuten das Spiel aus der Hand gab.

Sven Bender

Iron-Manni wurde Sven Bender schon von den BVB-Fans getauft. Sicher eine Anspielung auf die diversen Nasenbeinbrüche, die Sven Bender nicht davon abhielten weiterzuspielen. Im Frühjahr stoppte ihn allerdings eine Schambeinentzündung. Die Saison 13/14 war für ihn vorzeitig beendet. Nach einigen Nationalelf-Einsätzen in den letzten Jahren konnte er dort nie richtig Fuß fassen. Im Gegensatz zu seinem Bruder verpasste er die Euro 2012. Für ihn gilt es nach einigen kleineren Rückschlägen, u.a. Adduktorenproblemen, wieder topfit zu werden. Dann könnte er auch wieder ein Thema für Jogi Löw werden. Wenn auch eher in der Rolle des Ergänzungsspielers. Denn andere Kandidaten wie z.B. sein Bruder Lars oder Christoph Kramer haben ihm erst mal den Rang abgelaufen. Für ihn ist es besonders wichtig, dass Dortmund auf seiner Position die Belastungen in englischen Wochen verteilen kann.

Matthias Ginter

Neuzugang Matthias Ginter rutschte zu Beginn der Saison durch die Verletzungsmisere des BVB in die Startelf. Jürgen Klopp wollte seinem Youngster eigentlich die nötige Zeit zur Eingewöhnung geben. Allerdings war er gezwungen Ginter ins kalte Wasser zu schmeißen. Der Ex-Freiburger konnte in seinen wenigen Einsätzen noch nicht an seine Top-Leistungen anknüpfen. Sollten alle vier Innenverteidiger des BVB fit sein, muss er sich erst mal hinten anstellen. In der Nationalmannschaft könnte er paradoxerweise nach dem Rücktritt von Mertesacker zu einer ernsthaften Alternative werden. Nicht zuletzt weil Löw die gelernten Innenverteidiger Rüdiger und Höwedes gerne auf den Außenpositionen einsetzt. Es bleibt abzuwarten wie viel Einsatzzeit Ginter im Verein erhält. Denn damit steht und fällt letztlich die Nationalmannschaftskarriere. Gegen Irland bekleidete Ginter den offensiven Part der Doppel-Sechs neben Toni Kroos. Allerdings fand er nicht wirklich Zugriff auf das Spiel in dieser neuformierten deutschen Mannschaft. Ein unglücklicher und undankbarer Auftritt, der bereits nach 45 Minuten beendet war.

Ilkay Gündogan

Ilkay Gündogan war auf dem besten Weg in der Nationalelf zu einer unverzichtbaren Stammkraft zu werden. Weltklasse Leistungen wie im Februar 2013 im Länderspiel gegen Frankreich, ließen den oft verletzten Bastian Schweinsteiger vergessen. Im August 2013 dann sein verhängnisvoller letzter Auftritt im Nationaldress. Beim 3:3 gegen Paraguay erzielte er ein Tor, musste aber dann verletzt ausgewechselt werden. Es folgte eine 14-montige Verletzungs-Odyssee die hoffentlich am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln ihr Ende findet. Gündogan soll dann nach umfangreicher Vorbereitung und einigen Testspielen wieder zum BVB-Kader zählen. Joachim Löw weiß was er an Gündogan hat, gerade im Hinblick auf den Gesundheitszustand von Bastian Schweinsteiger. Der Bundestrainer erklärte kürzlich, er rechne Anfang 2015 wieder mit Ilkay Gündogan. Hoffen wir, dass er bis dahin zu alter Stärke zurückfindet und beim BVB und in der Nationalelf wieder zur festen und spielbestimmenden Größe wird.

Marco Reus

Der Pechvogel der letzten Monate was Länderspiele angeht, wird gegen Köln wieder auf dem Platz stehen. Vor der WM war er in Topform, dann folgte der Teilriss der Syndesmose gegen Armenien, welcher ihn die WM kostete. Gerade wieder fit, erlitt er gegen Schottland die nächste Sprunggelenksverletzung. Bleibt er in Zukunft verschont ist er auf der linken Seite noch vor André Schürrle gesetzt. Für die November-Länderspiele wird er vielleicht den Part des verletzten Özil in zentraler Position einnehmen, wie er es in der Rückrunde 13/14 schonerfolgreich für den BVB gespielt hat. Marco Reus kann für den BVB und für Deutschland den Unterschied ausmachen. Seine Standards und seine Tempo-Läufe mit Ball sind Verstärkung für jedes Team der Welt.

Jetzt bist du dran. Wie siehst du die Chancen der BVB-Akteure im DFB-Dress? Jetzt abstimmen.

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Wann kommt Ginter? BVB verbessert sein Angebot.

Der Transferpoker um Matthias Ginter geht in eine weitere Runde. Nachdem in den letzten Wochen Ruhe eingekehrt war, ist nun noch einmal Bewegung in die Transferbemühungen um Jung-Nationalspieler Matthias Ginter gekommen. Der Wechsel ist nach dem klaren Bekenntnis von Matthias Ginter zum BVB wechseln zu wollen nur noch eine Frage der Zeit.

Wann streift sich Ginter das schwarz-gelbe Trikot über?

Wann streift sich Ginter das schwarz-gelbe Trikot über? (Bild: n-tv.de)

Die in den Medien kursierende Ablösesumme bewegt sich zwischen 10 und 13 Mio. Beide Parteien haben jedoch keinen Zeitdruck bei ihren Entscheidungen. Ginter steht bis 2017 unter Vertrag und der BVB ist seinerseits bereits gut aufgestellt auf der Innenverteidigerposition.

 

 

Die Faktenlage im Überblick:

  • Ginter möchte unbedingt zum BVB
  • der BVB bietet momentan 10 Mio. für Ginter
  • Freiburg fordert ca. 13 Mio.
  • aut Zorc hat der BVB sein Angebot verbessert, erhöht sein Gebot aber nicht
  • Möglichkeiten wären Leihgeschäfte von z.B. Hofmann oder Sarr
  • erfolgsabhängige Prämien für die Freiburger könnten eine Rolle spielen
  • während der WM wird nichts vermeldet werden
  • Freiburg sondiert den Markt: Stefan Mitrovic (24, 2 Mio.), Marc-Oliver Kempf (19), und Matt Besler (27) sind Kandidaten

Prognose

Nach der WM könnte es ganz schnell gehen. Die Freiburger planen Investitionen in die Infrastruktur. Es steht ein u.a. ein Stadionneubau an, zudem ist mit dem sportlichen Erfolg sicher auch das Gehaltsniveau im Kader gestiegen. Die Ablösesumme können die Freiburger also gut gebrauchen.

Nach den jüngsten Meldungen lehne ich mich mal aus dem Fenster und schätze, dass Ginter für ca. 10 Mio. plus einen Leihspieler vom BVB nach der WM zu Borussia Dortmund wechseln wird.

Die Freiburger werden jedoch mit der Freigabe für Ginter warten, bis sie für ihn Ersatz verpflichtet haben.

Quellen: Ruhrnachrichten.de, bild.de, kicker.de, badische-zeitung.de

 

 

 

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BVB-Rückrundenvorschau – Ziele, Erwartungen und Personal

Am Samstag startet der BVB gegen den FC Augsburg in die Rückrunde. Als Ziel haben sowohl Spieler als auch Verantwortliche Platz zwei am Ende der Bundesliga-Saison ausgegeben. Jürgen Klopp formulierte es so: „ Wenn wir im Sommer wirklich Zweiter werden, und es möchte keiner mit mir feiern, dann Fahre ich alleine mit dem LKW bei mir durch den Garten.“

Neben dem Ziel Platz zwei in der Bundesliga, hieß es im DFB-Pokal gebe es kein Limit. D. h. man versucht den Pott zu holen, gerade weil man in einem Spiel in der Lage ist die Bayern zu schlagen, über eine ganze Saison jedoch nicht.

In der Champions League, ist vorrangig das Ziel genügend Punkte in der 5-Jahreswertung zu holen um in der Saison 2014/15 in Lostopf 2 zu rutschen, womit den BVB eine relativ leichte Gruppenauslosung erwarten würde. Momentan liegt der BVB auf Platz 16 der UEFA-Fünfjahreswertung. Wer es genau wissen möchte und den Rest der Saison ein wenig mitrechnen will kann sich hier informieren: http://www.5-jahres-wertung.de/APD/Online/TKN.php

europa macht

In Europa wieder eine Macht!

Zudem sind die Einnahmen aus Fernsehgeldern und das Verteidigen des im letzten Jahr gewonnen Renommees von großer Bedeutung für die weitere sportliche Entwicklung von Borussia Dortmund. Das Viertelfinale sollte es schon sein, wenn man bedenkt dass St. Petersburg mit nur 6 Punkten ins Achtelfinale einzog. Aber auch als Signalwirkung für potentielle Neuzugänge und Kandidaten für Vertragsverlängerungen (Gündogan) wäre ein Weiterkommen wichtig.

Der Kader

Zunächst ein Blick auf die Verletzten und die Rückkehrer:

Lukas Piszczek: Kehrte nach Hüft-OP überraschend früh zurück und soll nun auf der RV-Position wieder für   mehr Offensivkraft sorgen.

Marcel Schmelzer: Hat seine Muskelverletzungen überwunden. Für ihn gilt es nun in den Rhythmus zu kommen und seine Form wiederzufinden.

matsloge

Hummels und Gündogan – das Warten hat ein Ende

Mats Hummels: Kehrt zum 18. Spieltag zurück. Er arbeitet momentan daran seinen konditionellen Rückstand aufzuholen. Seit heute im Teamtraining

Ilkay Gündogan: Nach Rückproblemen, bremste ihn in La Manga eine Bronchitis aus. Fehlt mindestens bis zum 20. Spieltag. Läuft schon wieder auf dem Trainingsplatz.

Neven Subotic: Macht gute Fortschritte in der Reha. Zur neuen Saison wird er wieder angreifen.

UPDATE: Jakub „Kuba“ Blaszczykowski fällt mit Kreuzbandriss ebenfalls die gesamte Rückrunde aus.

Rückrunden Start gegen Augsburg

Für den Auftakt wage ich jetzt mal eine Prognose für die Startelf und versuche für jeden Spieler im Kader eine Einschätzung zu den Einsatzchancen in der Rückrunde zu geben.

Tor: Weidenfeller

RV: Piszczek (im Zweikampf mit Kevin, wobei Piszczek leichte Vorteile wegen seines bessren Offensivspiels hat)

IV: Sokratis (der neue Partner von Mats Hummels, der ruhige Fels in der Brandung)

IV: Bender (wird nur gegen Augsburg, in der IV gebraucht, ansonsten sollte er erster IV-Back-Up sein, da Friedrich und Sarr nicht restlos überzeugt haben.)

LV: Schmelzer (vorerst gesetzt, Durm wird ihn in englischen Wochen entlasten)

ZM: Kehl (macht Platz für Bender sobald, Hummels wieder fit ist, dann Back-Up)

ZM: Sahin (bis Gündogan wieder seine Top-Form hat kann es bis Mitte der Rückrunde dauern, vorher könnte man Ilkay für Sahin oder Bender je nach Spielstand einwechseln)

RA: Aubameyang (nach dem Hinspiel muss man ihn aufstellen, muss in Zukunft auch in engen Räumen Gefahr ausstrahlen)

OM: Mhkitaryan (steht langsam in der Pflicht, muss Selbstvertrauen tanken durch einen guten RR-Start, dann kann er sehr wertvoll werden)

LA: Reus (sollte vor allem seine Lustlosigkeit gegen Ende der Hinrunde ablegen)

MS: Lewandowski (wird weiter alles geben und seine Tore machen, obwohl er in Zweikämpfen immer härter rangenommen wird. Respekt.)

Bankoptionen in der Rückrunde:

Tor: Langerak (wird seine 2,3 Einsätze kriegen, im Pokal oder z.B. gegen Braunschweig)

IV: Sarr (sollte erst mal aus der Schusslinie genommen werden, um ihn  nicht zu verheizen)

IV: Fiedrich (der Routinier, der hoffentlich an alte Tag anknüpfen kann)

RV/LV: Durm (wird Schmelzer, wenn es nötig wird, entlasten)

RV/LA/RA: Großkreutz (der Allesspieler, kann in vielen Sitationen eine Option sein)

ZM/RA/LA: Hofmann (ob als Achter oder auf Außen, seine Spielintelligenz kann noch wichtig werden)

MS/LA: Schieber (als Kämpfer für die Schlussphase eine  Option, mehr nicht)

MS: Ducksch (je nach Spielansetzung in der Rückrunde 3.Liga/1.Liga, wird er in den Profi-Kader rücken und auch Spielzeit bekommen)

Interessant ist es zu sehen wie die Bank besetzt wird, wenn alle fit sind. In der Bundesliga darf jeder Club sieben Ersatzspieler nominieren. Langerak, Friedrich, Kehl, Durm Großkreutz, Hofmann,  Ducksch (Schieber). Normalweise hätte man noch Subotic statt Friedrich. Da soll noch einer sagen der Kader wäre zu dünn.

Außerdem kann man jetzt Großkreutz so ab der 65. Minute einwechseln. Er kann mit seiner Mentalität und Spielintelligenz auch noch mal für Schwung sorgen. Siehe die Umstellung in Marseille, als Kevin am Ende offensiver Spielte. Es ergeben sich also einige Optionen.

Fazit:

Sollte der BVB von erneutem Verletzungspech verschont bleiben, wird es mit Leverkusen, Wolfsburg und Gladbach (beide keine Dreifachbelastung) eine Kampf um Platz zwei geben.

Dazu müssen dann auch mal Siege gegen die Top-5 der Liga her. Gündogan könnte ab März nochmal für einen Schub sorgen. Im Pokal hängt viel von der Auslosung ab. Ein Endspiel gegen die Bayern in Berlin wäre natürlich was, allerdings warten auf dem potentiellen Weg dahin nur noch Bundesligisten.

In der Champions League sehe ich nach der Achtelfinalauslosung gegen St. Petersburg das Viertelfinale als Pflicht. Damit hätte, man sich in Europa etabliert und einen wichtigen Baustein zu nachhaltigen positiven Entwicklung von Borussia Dortmund geleistet.

In der Bundesliga hat Borussia Dortmund mit Gladbach, Leverkusen und den aufrüstenden Wolfsburgern drei Starke Konkurrenten um die Champions League Plätze. Das Abschneiden in der Champions League könnte einen Einfluss auf den Ausgang der Bundesliga-Saison haben. Wolfsburg und Gladbach tanzen nur auf einer Hochzeit und Bayer Leverkusen könnte sich gegen Paris auch vorzeitig von Europa verabschieden. Ob der BVB auch bei einem Erreichen des CL-Halffinales in der Liga mithalten kann wird sich zeigen. Die Möglichkeiten im Kader werden zum Glück wieder mehr…

Was meint ihr wie läuft die Bundesliga-Rückrunde für Dormund? Stimmt jetzt ab!

Ein Kommentar

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BVB in der Winterpause – Fazit und Ausblick – Wir greifen wieder an!

Ich fange mal mit einem Zitat aus meinem letzten Artikel an.

„Eine der Mit-Ursachen waren sicher auch die fehlenden Rotationsmöglichkeiten auf den beiden Sechser-Positionen in den letzten Wochen. Gündogan und Kehl hätten bei der Verteilung der Belastung eine entscheidende Rolle gespielt, waren jedoch verletzt. Es bleibt zu hoffen, dass nach Kehl auch Gündogan zügig zurückkehrt und der BVB vor der Abwehr wieder mehr Optionen hat. Gerade weil Bender jetzt erst mal  auch Innenverteidiger Back-Up sein wird. Die Punktverluste in der Liga, immer nach CL-Spielen, dürfen nicht die Regel werden. Dafür wird die ganze Breite des Kaders benötigt.

Es stehen wichtige Wochen an, mit Spielen gegen Bayern und Neapel. Der BVB darf jetzt nicht den Anschluss verpassen. Zudem hoffen wir mal, dass sich bei den Länderspielen niemand verletzt.“

vollgasveranstaltung.wordpress.com (10.11.2013)

Was soll man sagen? Es kam wie es kommen musste. Gündogan kehrt erst zur Rückrunde zurück, Hummels verletzt sich beim Länderspiel. In der Liga folgen Niederlagen gegen Bayern, Leverkusen und Berlin. Schwere Zeiten für den BVB.

Zum Glück schaffte man durch ein Last-Minute-Tor in Marseille noch den Gruppensieg in der Champions League. Sonst wäre ein Saisonziel, das Überwintern im internationalen Geschäft, dahin gewesen.

Kantersieg gegen den VfB!

Kantersieg gegen den VfB!

Greifen wir mal das Positive raus. Fünf Punkte Rückstand auf Leverkusen sind in der Rückrunde noch aufzuholen. Trotz der Verletzten ist man noch in drei Wettbewerben. Das gab es in den letzten zehn Jahren nicht oft.  Am 11. Spieltag fegt der BVB Stuttgart mit 6:1aus dem Westfalenstadion. Aubameyang hat insgesamt 11 Pflichtspieltore erzielt, Lewandowski schon deren 16. Marian Sarr, Koray Günter, und Marvin Ducksch gaben ihr Bundesliga-Debüt. Ducksch erzielt außerdem 9 Tore in 15 Drittliga-Spielen und ist dort notenbester Spieler (Schnitt 2,47). Wer hätte das gedacht? Dazu der Gruppensieg in der Champions League vor Arsenal und Neapel.

Der schönste Moment der Hinrunde, das Tor von Kevin Großkreutz nochmal in Wort und Bild.

Netradio

… und das Tor im Video

Sollten dem BVB in der Rückrunde bis aus Subotic alle Spieler zur Verfügung stehen, können Leverkusener und Gladbach noch abgefangen werden. Beide spielen zwar eine überragende Serie bisher, aber ob sie das halten können? Bei Dortmund werden, gerade wenn die Viererkette wieder mit Hummels, Schmelzer und Piszczek bestückt ist, wieder einige Automatismen im Spielaufbau greifen. Dazu erwarte ich von Gündogan, vielleicht sogar auch mal an der Seite von Sahin, dass er die fehlende Kreativität in engen Räumen gegen defensive Gegner zurückbringt.

Die Verteilung der Belastung gerade rund um die Champions League wird mit mehr Personal besser gelingen. Gegen Ende der Hinrunde gingen einige, gerade auch weil sie es nicht gewohnt waren (Durm) auf dem Zahnfleisch. Da kann eine noch so große Willensleistung erbracht werden. Irgendwann häufen sich Konzentrations- und Koordinationsfehler. Zu diesem Thema empfehle ich ein gelungenes Interview von faz.net. Bernhard Peters, in Hoffenheim Direktor für Sport und Nachwuchsförderung, erläutert die hohe Belastung und die Probleme die sich daraus im heutigen Profifußball ergeben. Absolut lesenswert. Danach schätzt man den ein oder anderen Fehler, bzw. eine schlechte Leistung ganz anders ein. Hier der Link:

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bernhard-peters-im-gespraech-wir-befinden-uns-in-einem-zirkus-12725571.html

Hoffen wir auf eine verletzungsfreie Rückrunde, den zweiten Platz und mit ein bisschen Spielglück ein Finale im Mai…

Was meint Ihr? Kann Dortmund erneut auf internationalem Parkett durchstarten? Jetzt abstimmen!

In den nächsten Tagen werde ich hier einen Blick auf die möglichen Sturm-Kandidaten beim BVB werfen und deren Wechselwahrscheinlichkeit einschätzen.

Freue mich außerdem über jeden Kommentar und Anregungen…

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Wie viel BVB passt in die Nationalelf? – die WM im Blick – Update 16.10. –

Für den Länderspiel-Doppelpack gegen Irland und die Schweden waren zunächst sind mit Marco Reus, Mats Hummels und Sven Bender drei Profis des BVB nominiert. Marcel Schmelzer war kein Thema wegen seinem Muskelfaseriss. Reus und Bender mussten letztlich wegen einer Sprungelenksverletzung (Reus) und einer „Ganzkörperprellung“ (Bender) absagen. Dazu kommt noch Ilkay Gündogan, der momentan längerfristig am Rücken verletzt ist.

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Hummels und Bender – gemeinsam für den DFB?

Im Hinblick auf die WM in Brasilien stellt sich die Frage nach den Aussichten der BVB-Spieler für die erste Elf.

Außenseiter-Chancen auf eine Kader-Nominierung bei der WM haben Kevin Großkreutz und Roman Weidenfeller. Beiden räumte Löw vor kurzem eine Chance ein. Weidenfeller ist laut BILD ein Thema für den Länderspiel-Doppelpack gegen Italien und England Mitte November.

Marco Reus

Nicht nur Aufgrund des Ausfalls von Lukas Podolski dürfte Marco Reus seinen Platz auf der linken Offensiv-Seite relativ sicher haben. Nach der EM 2012 verdrängte Marco Reus den bisher gesetzten Arsenal-Profi von seinem Stammplatz. Reus ist meiner Meinung nach der komplettere, talentiertere Fußballer. Er spielt dynamischer und hat spätestens seit er in Dortmund ist seine Defensiv-Fähigkeiten verbessert. Für Podolski dürfte es schwer werden seinen Platz zurück zu erobern, zumal er für die komplette Hinrunde der Saison wegen einem Muskelbündelriss ausfallen wird. Neu-Londoner André Schürrle wird sicherlich Druck auf Reus machen, wenn er bei Chelsea durchstarten sollte. Schürrle ist allerdings flexibler als Podolski und kann offensiv links wie rechts und auch als Mittelstürmer, wie er es im jüngst im Spiel ManU gegen Chelsea tat,  eingesetzt werden. André Schürrle befeurete mit seinem Dreierpack gegen Schweden in Abwesenheit von Reus den Konkurenzkampf. Das Selbstbewusstsein des Chelsea-Stammspielers, gibt ihm anscheinend einen richtigen Schub. Man darf bis zur WM gespannt sein, wer sich auf der linken Außenbahn durchsetzt. Ich sehe bei Reus in Sachen Defensivarbeit kleine Vorteile.

Marcel Schmelzer

Defensiv  hinter Marco Reus bewirbt sich Marcel Schmelzer um die Position des Linksverteidigers. Trotz der wenig lobenden Aussagen des Bundestrainers „…wir können uns keinen anderen schnitzen und werden die nächsten Monate mit Marcel weiterarbeiten…“ scheint Schmelzer gute Karten im Kampf um die Position des linken Verteidigers zu haben. Sein Glück: Gute Linksverteidiger sind im Profifußball und in Deutschland erst recht, rar gesät.

Als Konkurrenten kommen eigentlich nur Dennis Aogo und Marcel Jansen in Frage. Aogo wurde zuletzt für die USA-Reise nominiert. Doch eigentlich war er nach mehrmaligen Tests in der Nationalelf, für zu schwach befunden worden. Nach seinem Wechsel zu Schalke 04 kann er sich in der Champions League beweisen und findet vielleicht zu neuer Stärke. Im Chaos beim HSV war er zuletzt ein Schatten seiner selbst. Spielt er regelmäßig und zeigt gute Leistungen, kann er Schmelzer Konkurrenz machen.

Marcel Jansen hingegen spielt weiter beim HSV und kann sich deshalb nicht international präsentieren, ein klarer Nachteil im Kampf um den Platz in der Nationalelf. Zudem wird er immer wieder von Verletzungen geplagt. Unter anderem deswegen fehlt ihm zudem die Konstanz.

Im Moment sehe ich Schmelzer leicht vor Jansen, der gegen Schweden ein solides Spiel ablieferte. Die Saison wird zeigen wer sich durchsetzt.

Eine weitere Alternative stellt ein gelernter Innenverteidiger wie Boateng oder Höwedes, dar. Je nach Gegner könnte Löw auch auf diese Variante zurückgreifen. Lars Bender kann im Notfall auch eine Option sein. Allerdings denke ich versucht Löw die Position, gerade wegen der Unterstützung der Offensive mit einem gelernten Linksverteidiger zu besetzen.

Schmelzer könnte mit Reus ein eingespieltes Duo bilden. Das könnte ein entscheidender Vorteil für Marcel Schmelzer werden.

Meine Einschätzung: Schmelzer wird sich knapp durchsetzen und einen soliden Linksverteidiger geben.

Mats Hummels

Zusammen mit Holger Badstuber bildete Mats Hummels bei der Euro 2012 ein starkes Innenverteidiger-Duo. Nach der schweren Verletzung von Badstuber, die ihn wahrscheinlich auch die WM kosten wird, rückt Hummels auf die linke Seite der Innenverteidigung, die er vom BVB kennt. Jogi Löw muss nun für die WM 2014 ein starkes Paar für die Innenverteidigung finden.

Mats Hummels hatte er in der letzten Saison etwas mit der Konstanz zu kämpfen, aber ruft er sein Potential voll ab, ist er der kompletteste Innenverteidiger Deutschlands. Gerade im Spielaufbau macht ihm keiner was vor, auch wenn er auf die langen hohen Bälle beim DFB verzichten muss.

Die drei Länderspiele gegen Österreich, Faröer und Irland bestritt die DFB-Elf ohne Gegentor in der Besetzung Boateng/Mertesacker. Allerdings sollten diese Gegner nicht der Maßstab sein. Die Spiele im November werden schon eher als Standortbestimmung dienen. Gegen Schweden mit dem Duo Hummels/Boateng gabe es wieder drei Gegentore. Dabei war allerdings auch wieder das defensive Mittelfeld beteiligt.

Mertesacker, ein bisschen die alte Schule der Innenverteidiger, vereint Erfahrung und gutes Stellungsspiel. Außerdem kann er nach so vielen Jahren bei der Nationalmannschaft eine Führungsrolle im Defensiv-Verbund einnehmen. Hummels im Übrigen gilt auch nicht als pfeilschnell, beherrscht aber normalerweise ein gutes Stellungsspiel und antizipiert viele Spielsituationen. Boateng kämpft bei Bayern im Endeffekt mit Martinez und van Buyten um seinen Stammpatz in der Innenverteidigung.  Ich denke aber er wird allein schon wegen der Rotation bei Bayern genügend Spiele machen. Mit Boateng, Hummels und Mertesacker hat der DFB drei Innenverteidiger von internationalem Format zur Verfügung. DIe Fragen sind: Findet Hummels zu seiner Top-Form? Kann Boateng sich bei Bayern einen Stammplatz erobern? Bleibt Mertesacker verletzungsfrei und spielt eine gute Saison bei Arsenal?

Höwedes, eine mögliche vierte Alternative,  kam in der Nationalmannschaft nur selten auf der Innenverteidiger-Position zum Einsatz. Er könnte der Back-Up während der WM werden. Zudem kann er im Notfall auch einen defensiv-ausgerichteten Links- oder Rechtsverteidiger geben.

Momentan schein Löw die Besetzung Mertesacker/Boateng vorne zu sehen. Im Saisonverlauf kann vieles passieren. Es wird bis zur WM ein Kopf-an-Kopf Rennen.

Sven Bender

Nach der EM 2008 hat Jogi Löw laut eigener Aussage den „klassischen Sechser“ (z.B. Frings) abgeschafft. Seit dem setzt er auch spielende Typen wie Schweinsteiger, Kroos, Khedira oder Gündogan. Hauptsache sei laut Löw „dass die Sechser-Position immer besetzt ist, egal wer mit nach vorne geht“. Also spielt Deutschland quasi mit zwei spielstarken Achtern von denen einer immer tiefer stehen sollte und absichert. Dafür ist allerdings eine sehr gute Abstimmung nötig. Vergleichbar ist die mit einer Aufstellung von Sahin und Gündogan beim BVB.  Zwei spielstarke Akteure im defensiven Zentrum machen das Spiel schwieriger ausrechenbar und variabler. Defensiv ist dies allerdings riskanter. Für Mats Hummels bedeutet dies z.B. in der Nationalmannschaft, dass er nicht so abgesichert wird wie beim BVB, wenn er mit nach vorne geht. Beim BVB lässt sich dann Sven Bender fallen und rückt in die Innenverteidigung. In der Nationalmannschaft geht dies nicht, da ein Kroos oder Gündogan dafür einfach nicht geschaffen sind. Somit heißt das für Sven Bender, dass er als Einwechseloption dienen könnte, wenn ein Spielstand, z.B. 1:0, gehalten werden muss und er für Stabilität sorgen soll. Dazu kommt noch, dass er seinem Bruder sehr ähnlich ist. Lars spielt allerdings etwas offensiver.

Für Sven Bender könnte es zu einem Kaderplatz reichen, zu mehr aber nicht.

Vielleicht muss Löw noch etwas von seiner Offensiv-Philosophie abrücken und setzt auf einen defensiveren Akteur vor der Abwehr. Dann würde Sven Bender in den Fokus rücken.

Ilkay Gündogan

Ilkay Gündogan konnte zuletzt mit starken Leistungen bei der Nationalelf auf sich aufmerksam mache. Im Länderspiel gegen Frankreich im Februar konnte einen Assist zum 2:1 Sieg beisteuern. Da Schweinsteiger die letzten 12 (!!!) Freundschafts-Länderspiele ausgelassen hat, hatte Ilkay die eine oder andere Chance sich zu präsentieren. Er ist natürlich ein anderer Spielertyp als Schweinsteiger. Gündogan leitet das Spiel nicht aus der Tiefe heraus, sodern gilt wie Khedira eher als Box-to-Box-Player, der sich zwischen dem eigenen und gegenerischen Sechzehner bewegt. Gündogan besticht durch seine gute Technik und Übersicht. Für Schweinsteiger spricht die Erfahrung und die Leader-Qualitäten. Ist er fit sollte er auch gesetzt sein. Ein nicht fitter Schweinsteiger konnte bei der EURO 2012 der deutschen Elf nicht weiterhelfen. Gündogan wäre der erste Kandidat um Schweinsteiger zu ersetzen. In drei bis vier Jahren wird er ihn vieleicht altersbedingt ablösen.

Für Ilkay Gündogan muss auf eine Schwäche von Schweinsteiger hoffen. Um ihn jetzt schon komplett zu verdrängen, fehlen ihm die Leader-Qualitäten und die Erfahrung, die bei einem Turnier wichtig werden können.

Seine Verletzung zieht sich wahrscheinlich bis Mitte November hin. Nach eine so langen Ausfallzeit ist es für ihn ersteinmal wichtig im Verein an seine alten Leistungen anzuknüpfen. Mit eine Rückrunde wie 2011/2012 könnte er Argumente sammeln.

Kevin Großkreutz und Roman Weidenfeller

Mögliche Überraschungen wie z.B. Odonkor sind ja nie ganz ausgeschlossen. Großkreutz könnte als flexible Allzweckwaffe und vielleicht als. Rechtsverteidiger-Back-Up eine Chance haben. Das ist allerdings eher unwahrscheinlich. Er wurde seit Februar 2011 nicht mehr nominiert. Der starke Auftritt gegen Marseille und so manches starke Spiel in der Liga ist auch Löw nicht entgangen und düfte seine Chancen wieder erhöht haben.

Bei Weidenfeller besteht die Möglichkeit, dass er als Nr.3 und ruhender Pol zur WM fährt. Klopp machte kürzlich in einer PK Andeutungen hinsichtlich einer möglichen bereits bestehenden Absprache mit Löw. Obwohl Löw sich laut BILD bereits auf eine Nominierung von Weidenfeller für die November-Spiele festgelegt hat, warten wir erstmal ab ob das auch so passiert.

Warten wir ab, wie sich die BVB—Akteure in den Qualifikations-Spielen präsentieren und ob sie ihren Platz beim DFB festigen können. Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die Nationalelf ihr Gegentor-Problem in den Griff bekommt. Sonst wird es wieder nichts mit einem Titel. Zum Vergleich: Spanien kassierte sein letztes Gegentor in der KO-Runde eines WM oder EM-Turniers 2006 im Achtelfinale durch Zidane….

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BVB-Transfer-Update 15. Juli 2013 – Kader komplett!

Mit wilden Spekulationen versuchen die Medien die Fußball-lose Zeit zu überbrücken. Beim BVB wurde inzwischen hinter den Kulissen hart am Kader für die Saison 2013/14 gearbeitet. Die Arbeit der Verantwortlichen lässt sich erst mit Schließung des Transferfensters am 31. August abschließend beurteilen, aber bisher kann man Zorc, Watzke und Co. gut Arbeit bescheinigen.

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Mit Aubameyang , Mkhitarian und Sokratis  hat der BVB sich für ca. 47 Mio. € mit drei hochkarätigen Spielern und einem talentierten Perspektivspieler verstärkt. Ich möchte hier zunächst ein paar Infos über das Scouting des BVB zur Verfügung stellen. Für den normalen Fan der nicht sämtliche Spiele der ukrainischen Liga schaut, bleiben immerhin Youtube-Videos um sich einen Eindruck von den Spielern zu verschaffen.

Bei den Youtube-Videos ist Vorsicht in der Bewertung geboten. Es werden ja nur die Stärken der Spieler gezeigt. So könnte ich auch von Nelson Valdez ein Video machen indem er als Torjäger aller erster Klasse rüberkommt. Immerhin vermitteln die Videos einen Eindruck der Spielweise der Spieler. Unser Scouting arbeitet natürlich viel akribischer. Unter anderem mit den Daten von opta und der Software „Whyscout“ mit der Spielszenen zusammengeschnitten und aufbereitet werden können.

Sven Mislintat, Chef-Scout vom BVB erklärt wie das Scouting abläuft. Hier zwei Beiträge dazu:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/digitales-scouting-wunderstuermer-gesucht-a-688624.html

http://www.tagesspiegel.de/sport/bietet-england-sind-wir-raus/6811434.html

Wobei „Bietet England, sind wir raus!“ so inzwischen nicht mehr gänzlich gilt.

Dazu sei die Seite http://www.optasports.com empfohlen.

Bisher feststehende Zugänge

Sokratis 25, (Werder Bremen), 9,5 Mio. , Werder Bremen

Geb. am 9.6. 1988

Innenverteidiger bzw. Rechtsverteidiger, Vertrag bis 2018

Sokratis

Sokratis bringt internationale Erfahrung mit.

soll in der Hinrunde Piszczek auf der Rechtsverteidigerposition ersetzen.

Sokratis als RV in Bremen in der Hinrunde 11/12

Schöner Artikel „Papas kann alles“ vom Kicker:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/588717/artikel_papas-kann-alles.html

Pierre-Emerick Aubameyang –  13 Mio. + 2Mio. erfolgsabhängig – AS St. Etienne – Frankreich

Pierre-EmerickAubameyang1

Geb. 18. Juni 1989 (23), Marktwert 10 Mio., Vertrag bis 2018

Mit diesem Spieler schlägt der BVB gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe . Aubameyang ist flexibel im Sturm und auf beiden Außenbahnen einsetzbar, was seiner Torgefahr keinen Abbruch tut. In seiner bisher besten Saison für St. Etienne erzielte er in 37 Spielen 19 Tore und bereitete 14 Tore vor. Auf den Außenbahnen hat der BVB nach dem Abgang von Perisic nur noch Großkreutz als wirklichen Ersatzspieler. Zwar könnte man Götze durch Vorziehen von Gündogan auf außen stellen, aber man sollte dort trotzdem noch jemand in der Hinterhand haben. Genug Einsätze wird er jedenfalls bekommen, wenn er auch auf Außen spielen kann.

In ersten beiden Testspielen überzeugte er schon phasenweise und konnte gegen Bursasport sein erstes Tor erzielen. Seine Schnelligkeit kann eine echte Waffe werden. Gerade mit den präzisen Zuspielen von Gündogan und Sahin.

Ein Video über seine Stärken:

Wir können ihm Champions League und 80.000 Zuschauer bieten. Die Engländer nicht.

Ein Artikel von Daniel Berg bei derwesten.de über den Raketenmann vom BVB:

http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/pierre-emerick-aubameyang-ist-der-bvb-star-mit-dem-raketenantrieb-id8188875.html

Hendrikh Mhkitaryan – 25 Mio. – Schachtjor Donezk – Ukraine

Miki

Mhkirtaryan der Götze-Ersatz

Geb. 21.01. 1989 (24), Marktwert 22 Mio.

„Miki“ wurde vom BVB intensiv gescoutet und verkörpert alle Elemente des BVB-Spiels. Er ist stark im Pressing, besitzt gute Übersicht, ist sehr schnell, technisch stark und wendig. Dazu hat er einen guten Distanzschuss. Wird schon mit Kagawa verglichen. Nur das „Miki“ schneller ist. In den Testspielen schon gut integriert. Spricht fünf Sprachen. Bald kommt mit Deutsch die sechste dazu.

Interessante Doku über „Miki“ und seine Zeit in Donezk. Es geht auch um seinen verstorbene Vater und seine Popularotät in Armenien. Sehenswert. Mit englischen UT.

„Der verwegenste Transfer“ Artikel von Freddie Röckenhaus von der SZ

http://www.sueddeutsche.de/sport/henrik-mkhitaryan-zum-bvb-der-verwegenste-transfer-1.1715032

Lesenswert. Er erklärt die Hintergründe und Schwierigkeiten rund um den Transfer.

Folgende Spieler aus der U23/A-Jugend sollen in den Profikader aufrücken:

Jonas Hofmann 21,  rechtes offensives Mittelfeld

junger Perspektivspieler, der gut ins System des BVB passt. Könnte im rechten Mittelfeld zu Einsätzen kommen.

Marvin Duksch 19,  Sturm, hängende Spitze, U19 Nationalspieler

Koray Günter, 19, Innenverteidiger, U19 Nationalspieler

Marian Sarr, 18 Innenverteidiger, U19 Nationalspieler

Kam im Winter von Bayer Leverkusen und gilt als eines der größten Innenverteidiger-Talente in Deutschland. Technisch hochbegabt, gutes Aufbauspiel. Noch Schwächen in der Physis.

 

Feststehende Abgänge:

Mario Götze (FC Bayern), 37 Mio., Offensiv-Allrounder

Felipe Santana (Schalke 04), 1 Mio., Innenverteidiger

Lasse Sobiech, 22,(Greuther Fürth), Innenverteidiger

Er kehr aus Fürth zurück. Konnte BL-Erfahrung sammeln. Fraglich ob er beim BVB den IV Nr.3 geben wird. Frankfurt und Hannover bemühen sich um ihn. Eine Entscheidung steht noch aus. Der BVB versucht anscheinend einen weiteren IV zu verpflichten, was auf einen Sobiech-Abgang hindeutet.

Julian Koch (Mainz 05), 0,6 Mio. mit Rückaufklausel. Defensiv-Allrounder, bei Mainz als RV eingeplant

Daniel Ginzeck (1. FC Nürnberg), 1,5 Mio. Stürmer

Patrick Owomoyela (unbekannt), Rechtsverteidiger

Moritz Leiter (VfB Stuttgart), Mittelfeld

Vertrag ist bis 2017 verlängert worden, 2 Jahre Ausleihe nach Stuttgart bis Sommer 2015

Leonardo Bittencourt (Hannover 96), ca. 2 Mio. mit Rückkaufklausel für 6 Mio.

Bittencourt erhält Vertrag bis 2017 in Hannover.

Was auch immer passiert auf dem Transfermarkt, ich vertraue unseren Verantwortlichen. Es soll ja noch ein junger Offensivspieler geholt werden. Kandidaten sind z.B. David Henen, Enes Ünal, Julian Bradt etc.

Quellen: bvb.de, bild.de, kicker.de, ruhrnachrichten.de, transfermarkt.de

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